Familie Speck oder Speckh aus Alleshausen

“Die Urkunden des Reichsstifts Obermarchtal”, Regesten 1171-1797:

22. Februar 1684, Innsbruck:
Kaiser Leopold belehnt Hans Speckh von Alleshausen mit den 34 Jauchert des Holzes Wagenmoos, ferner 1 und 1/2 Jauchert als erbliches Mannlehen, das vorher der junge Georg Künscher innehatte, nachdem ihm Speckh die Lehenspflichten der Treue und des Gehorsams eidlich gelobt hat.
StAS Dep. 30/12 T 1 Nr. 1112

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22. Juni 1696, Innsbruck:
Kaiser Leopold belehnt den Dominikus Speckh von Alleshausen, zugleich Lehenträger für seine Brüder Augustin, Georg, Joseph, Andre und Konrad, nach dem Tod ihres Vaters Hans Speckh mit den 34 Jauchert des Holzes Wagenmoos, ferner 1 Jauchert und 1/2 Jauchert, welche einst der junge Georg Künscher zu Lehen hatte, nachdem Hans Speckh für sich und der oberösterreichische Regimentsadvokat Dr. Johann Baptista Felderer für die Brüder des Speckh die Lehenspflicht eidlich gelobten.
StAS Dep. 30/12 T 1 Nr. 1129

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30. August 1712, Innsbruck:
Kaiser Karl VI belehnt den Dominicus Speckh von Alleshausen, zugleich als Lehensträger für seine Brüder Augustin, Georg, Joseph, Andren und Konrad, mit den durch Anliegern beschriebenen 34 Jauchert Holz Wagenmoß, sowie 1 und 1/2 Jauchert daneben als Mannlehen; den Lehenseid leistete stellvertretend Regimentssollizitator Matthias Stadler.
StAS Dep. 30/12 T 1 Nr. 1552

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19. November 1757, Freiburg:
Kaiserin Maria Theresia bekennt: Nachdem der letzte Lehenträger Dominikus Speck und die bei der letzten Investitur 1712 genannten Konsorten gestorben oder verschollen sind (im Einzelnen berichtet), belehnt sie Joseph Speck als neuen Lehenträger für sich und seine Brüder Johann und Urban – sein Vaterbruder Andreas war mit 60 Gulden abgefunden worden und gemäß mitgeteilter Familienabmachnungen – mit dem nach Anliegern beschriebenen 34 Jauchert umfassenden Holz Wagenmoos, das jetzt fast ganz ausgestockt ist, ferner mit 1 Jauchert und 1/2 Jauchert beim Wagenmoos, behält aber etwa wieder auftauchenden Familienmitgliedern ihre Rechte vor; der Lehenseid gegenüber Kaiser und Kaiserin wurde stellvertretend von Lizentiat Johann Gramm, vorderösterreichischem Regimentsadvokat, geleistet.
StAS Dep. 30/12 T 1 Nr. 1210

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23. Dezember 1782, Freiburg i. Br.
Kaiser Joseph II. belehnt nach dem Tod der kaiserin Maria Theresia, den Joseph Speck von Alleshausen, für sich und als Lehensträger für seine Bürder Johann und Urban, mit dem Holz Wagenmoos – 34 Jauchert groß, jetzt fast ausgestockt – und 1 Jauchert und 1/2 Jauchert dabei unter denselben Bedingungen wie bei der Belehnung von 1757 November 19; den Leheneid leistete stellvertretend Regierungs- und Kammeradvokat Dr. Jospeh Anton Karl von Mayern.
StAS Dep. 30/12 T 1 Nr. 1222

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