Moosburg wurde 1792 gegründet – die Besiedelung in Schritten ist auch noch ein Forschungsthema

Moosburg wurde 1792 gegründet. Im Staatsarchiv bin ich jetzt per Zufall über diese Karte von Moosburg und Teil2 “gestolpert”, von ca. 1822. Da sieht man schön welche Häuser da schon vorhanden waren.

Hier noch die anschliessenden Kartenausschnitte, Brackenhofen, Rechte Seite vom  Federsee und dann Tiefenbach:

Und hier noch nördlich des Federsee Alleshausen:

Alleshausen

Man findet diese Karten einfach über www.Leo-BW.de, wenn man dort nach dem Ortsnamen sucht. Sehr praktisch.

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Heinzelmann – Link von Herbertingen nach Steinhilben

Hans Jakob Heinzelmann (*err. 1652), Ehefrau: Catharina Schlayweck

Eltern: Georg Heinzelmann von Steinhülben, Schmied in Wolfartsweiler, Herbertingen, verh. (um 1648) Ursula Bauer, deren Vater: Hans Baur  

http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=6-530028-376 (Dep. 30/1 T2 Bd. 133 S. 332, 1648, Bild 376)  
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=6-530045-392 (Dep. 30/1 T2 Bd. 149 S. 189r, 1686, Bild 392)  
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=6-530047-640 (Dep. 30/1 T2 Bd. 151 S. 319r, 1692, Bild 640)

Information und Transkription von Daniel Oswald, Forschergruppe Oberschwaben:

http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=6-530047-640

Verhörprotokoll Grafschaft Friedberg-Scheer
Band 151 Seite 319v Internetbild-Nr. 640 vom 09.12.1692
“Herbertingen:
Ursula Baur läßt den mit ihrem Sohn Hans Jakob Heinzelmann in Mai Ao 1690 getroffenen Vergleich und Leibgeding, so beschehen im Beiwesen Hans Jakob Nasals, Unteramanns und Jakob Knittels, Dorfpflegers zu ersagtem Herbertingen, dato ad Protokollum übergeben, erstlich übergibt obgemelte Ursla Bayrin ermelt ihrem Sohn der eigentumliche halbe Behausung, samt drei  und einer halben Jauchert Ackers in alte drei Ösch, dergestalten, dass er sowohl die Behausung, als auch die Äcker zu nutzen, zu brauchen und zu niessen haben, hingegen aber alle auf dem Haus und Güter stehende Schulden und Kapitalien verzinsen oder bezahlen, auch alle seine Contrbutiones und andere Beschwerden so darüber und daraus gehen, entrichten und bezahlen soll, welches er Heinzelmann auch zu tun auf sich genommen und dabei versprochen und zugesagt, ihr Bayrin, als seiner Mutter, so lang ihr das Leben von dem lieben Gott verliehen wird, die notwendige Unterhaltung in Kleidern und Leibsnahrung, so gut er vermögen hat, neben 8 fl jährlich baren Gelds und vier Reister? gemachten Werks unverweigerlich zu geben und zu reichen, auch ihr so lang sie in seinem Haus, eine eigene Stuben innen zu lassen und mit Holz nicht weniger all anderen Notwendigkeiten zu versehen und dies alles verspricht er auch zu tun und zu praestieren, wann sie nach belieben in ihr eigen: oder in eine andere Behausung ziehen würde, falls aber wäre, dass sie bei der Leibspfründt, oder andere Ursachen halber Klage hätte und nicht bei gemeltem, ihrem Sohn, bleiben könnte, soll sie gute frag? und Macht haben ihre Güter, samt der halben Behausung ohne einiges Entgeld des gemessenen wieder an sich zu ziehen und damit nach ihrem Willen zu schafffen, schalten und zu walten, dahingegen man sie, bis zu ihrem absterben diese Leibspfründt gemeinser und also friedlich bei einander sein würden, solle die völlige Verlassenschaft ihm Heinzelmann allein zu fallen.”

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OBERSCHWABEN IM ERSTEN WELTKRIEG – Eine Spurensuche im Kreis Biberach

Hier finden Sie Details das Buch: www.weltkrieg1-bc.de

OBERSCHWABEN IM ERSTEN WELTKRIEG – Eine Spurensuche im Kreis Biberach

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Ein Bild von meinen Ur-Ur-Großeltern Thomas Diesch oo Maria Luise Scham aus Allmansweiler

Auf der Tafel des Kriegervereins Allmannsweiler gibt es ein Bild von Thomas Diesch, der Vater von Magnus Diesch meinem Urgroßvater. Schön, jetzt gibt es auch von Ihm ein Bild. 

Und nachdem dieses Bild bekannt war konnte ich auch mit ziemlicher Sicherheit das Hochzeitsbild von den Ur-Ur-Großeltern zuordnen.

Josef Diesch oo Luise Gläsle Allmansweiler:

Magnus Diesch oo Maria Anna Hohl Moosburg

 

Von den Müllers auf der Tafel, zumindest einer oder 2 sind ziemlich sicher Neffen von Juliana Müller, meiner 3xUrgroßmutter welche einen Hohl in Moosburg geheiratet hat.

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1670 – Konrad Schosser “trinkt Tabak”

In der Schwäbischen Kunde von Walter Bleicher wird im Jahre 1670 (Seite 048) Konrad Schosser erwähnt – wieder mal nicht in positiver Weise:

“Konrad Schosser von Seekirch hatte hinter dem Ofen Tabak getrunken, ging ungehorsam mit dem Feuer um, trank auch beim Dröschen Tabak, seine Magd Juppe wurde durch den Tabak angezündet, und also kam Feuer aus, wurde deshalb mit 6 Pfd. Heller gleich 3 fl. 4 H.25 kr. gestraft. 1670”

Tabak trinken = Tabak rauchen (s. https://www.mundmische.de/bedeutung/40535-Tabaktrinken).

Bei Wikipedia findet sich der folgende Eintrag zur Geschichte des Rauchens:

“Europäer lernten Tabak bereits bei ihren ersten Begegnungen mit den Menschen Amerikas kennen. Als Christoph Columbus am 12. Oktober 1492 auf den Bahamas landete, brachten die Inselbewohner ihm Präsente, darunter auch Tabakblätter. Mit diesem Geschenk konnte Columbus erst etwas anfangen, als zwei seiner Männer (Luis de Torres und Rodrigo de Xeres) sahen, wie sich Einheimische auf der Insel Kuba die Blätter in den Mund stecken, diese anzünden und dann den Rauch „tranken“.”

Theodor Selig hatte sich in der Sonntagsfreunde schon 1918 zum dem Thema geäussert: Theodor Selig, Einst und jetzt: Etwas vom “Tabaktrinken”, in: Ferdinand Kramer (Hg.), Theodor Selig: Um den Bussen, Bad Buchau 1987, S. 107 – 109. [Erstveröffentlichung in: Sonntagsfreude, Beilage zur Riedlinger Zeitung, 1918, Nr. 24].

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Paul Diesch – Bildhauer in Konstanz geboren in Bechingen

Noch ein Bildhauer in unserer Familie, per Zufall gefunden als ich auf der Suche nach meiner Oma Anna Diesch im Konstanzer Adressbuch geblättert habe. Im Adressbuch von 1936 gab es einen “Paul Diesch, akadem. Bildhauer, Wilhelmstraße 23; Werkstätte: Gneisenaustr. 14”.

Dieser Paul Diesch ist ein Großcousin von meinem Urgroßvater Magnus Diesch. D.h. er könnte ein Grund dafür gewesen sein warum meine Oma Anna Kloker geb. Diesch als junge Frau in Konstanz im Café Hina gearbeitet hat. Dort hat sie dann meinen Opa Karl Kloker kennengelernt.

D.h. Magnus Diesch hat einen Großcousin als Bildhauer (Paul Diesch), seine Ehefrau Maria Anna Hohl verh. Diesch hat einen Cousin als Bildhauer (Karl Rieber). Schon interessant.

Bei einem Besuch in Konstanz zusammen mit meinen Eltern haben wir uns mit einer Cousine von meinem Opa Karl Kloker getroffen, Walli und Ihr Ehemann haben uns die Häuser gezeigt in denen Oma und Opa damals gearbeitet haben.

  • Bahnhofstraße 14 = Café Hina
  • Hussenstraße 40 = Metzgerei & Wursterei Wilhelm Weisser.

An dem Gasthaus Germania sind wir auch noch vorbeigegangen, heute Brauhaus Joh. Albrecht in der Konradigasse. Dieses war seit 1936 im Besitz der Familie Engelhart-Jauch. Davor hatte der Karl Engelhart (Vater von Walli) das Gasthaus zum Kronprinz in der Mainaustraße 6. Der Mann von Walli hat erzählt dort mussten Sie raus weil die Rheinbrücke vergrößert wurde, die Germania wurde zum Tausch angeboten. Das war dann wohl so um 1936. 

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Neue Datenschutzverordnung in Deutschland

Aufgrund der neuen Datenschutzverordnung seit 25.05.2018 habe ich meinen Stammbaum nur noch mit Passwort zugänglich gemacht. Bei Fragen bitte kontaktieren Sie mich per eMail (siehe Impressum), Stand 30.05.2018

Und wieder sichtbar gemacht, Stand 24.08.2018

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Johann Wachter – eventuell eine neue Spur?

Im Jahre 2011 hatte ich hier schon geschrieben mit der Frage woher mein Ahne kommen könnte. Bei der Durchsicht des Kirchenbuches Oggelsbeuren ist mir  folgender Heiratseintrag aus dem Jahre 1691 aufgefallen:

H.V: Joannes Wachter v. Stain et P.V. Maria Bergerin v. Bezemreg? in Sylvo Helvetia?

1691 Joannes Wachter ex Stain oo Maria Bergerin

Rechtenstein wurde wohl auch Umgangssprachlich “Stein” genannt, in diesem Kirchenbuch schreibt der Pfarrer of wie man “schwätzt”, Richtung Ehingen ist ja heute noch umgangssprachlich ein “ai” statt “ei” bei vielen Worten üblich.

Die Zeugen stammten beide aus Aßmannshart. In Oggelsbeuren hatte das Paar keine Kinder. Es gibt keinen Sterbeeintrag in Oggelsbeuren für das Ehepaar bis 1713.

Am 11.11.1713 ist dann die Heirat in Betzenweiler, dort wird auch nur die Braut als Virgine bezeichnet. Es könnte also sein, eine Spur…

 

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Cornelius Braun

Mein Ahne Cornelius Braun, da war die Herkunft auch unklar. Im Heimatbuch Uttenweiler war er als Hirschwirt aufgeführt, war wohl kein einfacher Zeitgenosse und kam dann in Gant. Seine Tochter mit Schwiegersohn Schirmer hat den Hirsch dann übernommen. Seine Herkunft war dort als unbekannt angegeben. Eine weitere Information aus dem Buch, früher war schon ein Johannes Braun Wirt auf dem Hirsch.

“Siehe Heimatbuch “Uttenweiler” von Hermann Schneider, S. 122: Neuer Besitzer auf dem “Goldenen Hirsch” ab 1727. Kam 1751 ganz in “Gant”, waren keine guten Hausverwalter und Nachbarn.”

In den Kirchenbüchern Oggelsbeuren bin ich dann auf eine Heirat Cornelius Braun oo Maria Anna Eleonore Fritschner gestossen, er aus Rupertshofen, Sie aus Oggelsbeuren. Auch wird ein Johannes Braun Hospes (Gastwirt) aus Uttenweiler ab und an als Pate bei Gaupp Kindern aufgeführt.

Ich denke man kann sicher davon ausgehen, diese Lücke ist geschlossen. Im Heimatbuch wurde die Ehefrau als Fritschle bezeichnet. Nicht ganz gleich, aber in Uttenweiler gibt es viele Fritschle und der Name lautet fast gleich.

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Der Bildhauer Professor Karl Rieber aus Unlingen

Karl Rieber war ein Vetter meiner Urgroßmutter Maria Anna Hohl. Meine Ur-Ur-Großmutter Maria Anna Rieber stammte aus Unlingen und war die Schwester seines Vaters Reinhard Rieber.

Als Bildhauer hat er ja einige bedeutende sakrale Werke hinterlassen.

Hier Informationen zu seinem Leben und Werken – leider findet sich da nicht viel im Internet. Und dann gab es noch einen Holzbildhauer Karl Rieber aus dem Schwarzwald.

http://www.unlingen.de/gemeinde-geschichte/persoenlichkeiten/von-frueher/

Kreuzigungsgruppe St. Canisiuskirche Friedrichshafen

Kriegerdenkmal Rißtissen [abgerufen 01.04.2018]:
https://www.swp.de/suedwesten/staedte/ehingen/ohne-vergangenheit-keine-zukunft-23615599.html

 

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